Freitag: Umwelt nicht vergessen

Nachhaltigkeit in der Bibel

Wenn du unterwegs ein Vogelnest findest auf einem Baum oder auf der Erde mit Jungen oder mit Eiern und die Mutter sitzt auf den Jungen oder auf den Eiern, so sollst du nicht die Mutter mit den Jungen nehmen, sondern du darfst die Jungen nehmen, aber die Mutter sollst du fliegen lassen, auf dass dir’s wohlgehe und du lange lebest.
5. Mose 22, 6-7

 

Der lange Weg nach Bethlehem

Der Weg von Nazareth nach Bethlehem wird mit 130 Kilometer veranschlagt. Zu Fuß sind das drei Wochen. Über Bergeshöhen und durch Täler. Über die erste lange Strecke eine vertraute Strecke: Der Wallfahrtsweg nach Jerusalem. Den gingen schon Kinder. Den gingen sie mindestens einmal im Jahr zu einem der großen Feste. Ein Weg, der von Gebeten begleitet war.

Gott wacht über dich.
Gott ist dein Schutz,
er spendet Schatten an deiner Seite.
Am Tag wird dir die Sonne nicht schaden
und der Mond nicht in der Nacht.
Gott behütet dich vor allem Bösen.
Er wacht gewiss über dein Leben.
Gott behütet dein Gehen und Kommen
von heute an bis in alle Zukunft.

Der Weg nach Bethlehem ist für uns in diesem Jahr deutlich länger.
Die intensiven Überlegungen zum Weihnachtsfest haben in Ihrer Gethsemanegemeinde schon im September begonnen.
Was können wir anbieten?
Wie können wir angesichts der Corona-Pandemie Gottesdienste feiern?
Was können wir schon jetzt planen und zusagen?

Es wird andauernd nachgedacht.
Die Verantwortlichen geben sich viel Mühe.
Sie zeichnen Sitz- und Wegepläne.
Sie bekommen viele Vorschläge.
Sie denken in Alternativen.
Und haben nur wenig Handlungs- und Entscheidungsspielraum.

Plötzlich steht ein Umleitungsschild mitten im Weg.
Straße gesperrt. Sackgasse.
Die nächste Pressekonferenz.

Das Ziel wird nicht vergessen.
Wir werden Weihnachten feiern.
Mit Ihnen.
Ganz bestimmt.

 

Weihnachten retten

So steht es in den Nachrichten:
Bundesgesundheitsminister Spahn ruft die Bevölkerung auf, durch Disziplin und Umsicht die Virus-Ausbreitung zu bremsen. Jetzt werde durch entsprechendes Handeln entschieden, ob Weihnachten in gewohnter Form stattfinden könne.

Weihnachten ist nicht zu retten.
Weihnachten muss nicht gerettet werden.

Jahr für Jahr erinnern wir an Weihnachten daran,
dass der Retter geboren wurde.
Ein für allemal.
Für alle Zeiten und für alle Welt.

 

Gute Nachrichten in schweren Zeiten

Wir konnten endlich unsere Konfirmationen feiern - sogar mit besonders spürbarer innerer Beteiligung und in intensiver Atmosphäre!

Auch Taufen und Gottesdienste mit Familien sind wieder möglich. Kinder und Jugendliche sind auch wieder in der Kirche, in den Gemeinderäumen und im Garten. Es kehrt allmählich Leben zurück - das tut gut!

Die Erfahrungen dieser Zeit lehren uns, auch in der Kirche über modifizierte Angebote nachzudenken und flexibel auf die Situation zu reagieren. Abstands- und Hygieneregeln haben durchaus auch ihre guten Seiten.

Es wird uns neu bewusst, dass wir Verantwortung füreinander tragen. Das Verhalten jedes einzelnen Menschen hat Auswirkungen auf die Gemeinschaft - positiv wie negativ.

Wir leben viel stärker als bisher im Hier und Jetzt. Weil so vieles nicht langfristig planbar ist, konzentrieren wir uns stärker auf das, was aktuell möglich und nötig ist - eine gute Medizin gegen alle Gschaftlhuberei und Ungeduld!

Dass der Herbst wunderschön ist, wird in diesem Jahr von vielen ganz besonders deutlich wahrgenommen. Was für ein Segen, dass wir die verschiedenen Jahreszeiten in unseren Breiten so ausgeprägt erleben dürfen!

Wir lernen neu, dass zum Wesen dieser Welt immer die Veränderung gehört. Es ist gut, dass nicht alles bleibt wie es ist. Wir müssen nicht in Angst vor der Zukunft erstarren, denn Gott schenkt uns Mut zu ihrer Gestaltung.

Endlich wieder Religionsunterricht in der Schule! Mit den Kindern und Jugendlichen können wir uns wieder gemeinsam Gedanken über Gott und die Welt machen und viel voneinander lernen. Schule ist so viel mehr als nur Zwang und Leistungsforderung.

Zum Glück treten neben Corona auch wieder andere wichtige Themen in den Vordergrund. Die Fridays-for-Future-Bewegung und der Kampf gegen Rechtsradikalismus verdienen alle Aufmerksamkeit und Unterstützung.

Wir freuen uns über positive Rückmeldungen von Menschen, die das Engagement und die Angebote der Kirche - trotz schwieriger Rahmenbedingungen und begrenzten Platz- und Raumangebots  - in diesen Zeiten ganz besonders zu schätzen wissen und uns dadurch Mut machen.

Wir sind dankbar für das große Gottvertrauen der Kleinen und Großen, Jungen und Alten in unserer Gemeinde!

Leiten Sie Ihre eigenen guten Nachrichten weiter an uns, damit auch andere Menschen sie lesen können! Danke!
Kontakt: Pfarrer Ralf Honig - Tel: (089) 780 728 792 - E-Mail: ralf.honig(at)elkb.de

 

Offene Kirche


Gemeinschaft und Segen

Gottesdienst
an Sonn- und Feiertagen um 9:30 Uhr

LichtBlick am Sonntag
(einmal im Monat) um 11:00 Uhr
http://gethsemanekirche-muenchen.de/lichtblick-am-sonntag

Andacht für die Schöpfung
(einmal im Monat am Freitag) um 11:00 Uhr
http://gethsemanekirche-muenchen.de/sch-pfungsandachten

Gebet und Stille

Zeit zum Verweilen in der Kirche
Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Gespräch und Seelsorge

Offene Kirche - für alle
Montag bis Donnerstag von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Kirchenmittag - für Familien
Samstag von 12:00 bis 13:00 Uhr
http://gethsemanekirche-muenchen.de/kirchenmittag

GeTrost - für Trauernde
(einmal im Monat am Samstag von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr)
http://gethsemanekirche-muenchen.de/getrost-ein-angebot-f-r-trauernde

 

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