Sonntagsimpulse für Familien

Impuls für Sonntag, 15. Mai

Was ist dein Lieblingslied?
Ein Lied, das du lustig findest.
Ein Lied, bei dem du den Text weißt (zumindest meistens).
Ein Lied, bei dem du die Melodie magst.
Ein Lied, das dich in Schwung bringt.
Oder dich tröstet.

Früher hat man gesagt, dass Menschen, die in den Keller gehen, singen sollen. Damit sie keine Angst im Dunkeln haben oder nicht heimlich naschen können.

Hast du jemanden, mit dem oder der
du dein Lieblingslied singen kannst?
Singst du gerne mit andern zusammen?
Vielleicht mit Bewegungen dazu?

An diesem Sonntag freuen wir uns in der Kirche an der vielen schönen Musik, die es schon immer gab. Viele Geschichten in der Bibel erzählen vom Singen. Und vor allem von dem, was Singen bewirken kann:
Singen macht Menschen froh.
SIngen schenkt Gemeinschaft.
Singen gibt Kraft und Mut.

Meine Lieblingsgeschichte in der Bibel ist die vom Hirtenjungen David, der mit seiner Harfe für den kranken König spielt und ihn wieder gesund und froh macht.

Lieber Gott,
es ist schön, dass wir dich kennen und du für uns da bist.
Wir bitten dich, sei heute und an den kommenden Tagen mit uns.
Schenke uns Freude an der schönen Natur,
am Tanz der Schmetterlinge und dem Gesang der Vögel.
Lass uns miteinander Spaß und Freude haben.
Segne uns. Amen.

Wie wäre es heute mit einem kleinen Familien-Konzert?
Unterwegs beim Spaziergang oder daheim auf dem Sofa.
Den anderen vorsingen und miteinander singen.
Und dabei nicht zögern oder meckern,
wenn es ein bisschen ungewohnt klingt.

 

Impuls für Sonntag, 8. Mai

Da schaut einer nach oben und staunt.
Zumindest der Mensch.
Der Hund grinst selbstbestwusst.
Vielleicht weil er denkt: Kenn ich schon. Weiß ich schon.
Ich bin ein Teil davon. Ich gehöre dazu.

Wo könnte der Mann hinschauen?
Vielleicht auf das, was an diesem Sonntag gelobt wird.
Auf Gott und seine Schöpfung.

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag.

Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einem Ort, dass man das Trockene sehe. Und es geschah so. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist auf der Erde. Und es geschah so. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht. Sie seien Zeichen für Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so. Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf große Seeungeheuer und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich mehren auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so. Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte. Dies ist die Geschichte von Himmel und Erde, da sie geschaffen wurden.
BasisBibel

 

Impuls für Sonntag, 1. Mai
Ein Gruß von der Kirchenmaus Fieps

Liebe Kinder, liebe Eltern,

welche Tiere mögt ihr ganz besonders gern? Und warum ist das so? Redet mal miteinander darüber!

Ich selber liebe ja die Schafe sehr. Sie sind friedlich und so schön wollig. In der Bibel kommen sie ganz oft vor, auch bei besonders wichtigen Ereignissen. Ich denke etwa an die Bethlehem-Schafe aus der Weihnachtsgeschichte, die ihr alle kennt.

Der heutige Sonntag ist in der Kirche ist der Hirtensonntag. Gott wird in der Bibel immer wieder verglichen mit einem guten Hirten, der seine Schafe mit Namen kennt und liebt. Und einer der schönsten Texte dazu ist Psalm 23.

Dort wird in Form eines Gebets erzählt, was ein guter Hirte tut. Er sorgt dafür, dass seine Schafe keinen Mangel leiden müssen. Er lässt sie auf einer saftigen Wiese weiden und frisches Wasser aus Bächen trinken. Er zeigt seinen Schafen den richtigen Weg. Und selbst, wenn der mal durch dunkle Schluchten führt, in denen vielleicht Wölfe lauern, ist er mit dabei und beschützt seine Tiere. Er verteidigt sie mit seinem Stock und befreit sie aus Gestrüpp mit seinem Hirtenstab. Trotz aller Bedrohungen dürfen die Schafe sich auf ihn verlassen. Er gibt ihnen immer nur das Beste, es ist gerade gut genug für sie. Ein ganzes Leben lang bleibt das so. Bei ihrem guten Hirten haben die Schafe immer eine Heimat.

Auch ihr seid solche Schafe und habt so einen guten Hirten, ja, den besten Hirten überhaupt! Es ist Gott, der für euch sorgt, euch beschützt und begleitet. Zu ihm dürft ihr gehören. Er kennt euch mit Namen und vergisst euch nie. Ihr seid mittendrin in der Herde der Kirchenschafe - wie schön!

Und dazu eine kleine Detektivaufgabe für euch: Sucht doch miteinander den Psalm 23 in der Bibel. Wenn ihr mögt, könnt ihr ihn gemeinsam beten.

Einen schönen Hirtensonntag und viele liebe Grüße von Eurer Kirchenmaus Fieps

 

Impuls für Sonntag, 24. April

Was hast du heute zum Frühstück gegessen? Müsli, Obst, Käsebrot, Kuchen, Marmelade, Honig, Joghurt?

Was hat Jesus zum Frühstück gegessen?
Wir wissen vom letzten Essen, das Jesus mit seinen Freunden hatte.
Sie hatten alles vorbereitet und Jesus hat sich an den Tisch gesetzt.
Jesus wurde bedient und verwöhnt.
Da stand viel auf dem Tisch: Brot, Lamm, Eier, Kräuter
jedes Essen hatte eine Bedeutung

Wir wissen, dass Jesus für seine Fischerfreunden ein Frühstück zubereitet hat.
Er selber. Wirklich.
Er hat sie bedient und verwöhnt.
Mit Brot und Fischen.

Jesus war auferstanden.
Jesus zeigte seinen Freunden immer wieder, dass er lebt.
Und dass er immer bei uns ist.

Einmal war es so: Sieben Freunde von Jesus waren zusammen.
Die sieben Freunde waren:
Petrus – Thomas – Nathanael – Johannes – Jakobus – und noch zwei Freunde mehr.

Petrus sagte: Ich gehe fischen.
Die anderen Freunde sagten: Wir kommen auch mit.
Die Freunde stiegen in das Boot von Petrus.
Die Freunde fuhren auf den See.
Die Freunde fischten die ganze Nacht.
Weil man dann am besten Fische fangen kann.
Weil es dunkel ist.
Aber die Freunde fingen keinen einzigen Fisch.

Am anderen Morgen fuhren die Freunde wieder an den Strand zurück.
Jesus stand am Strand.
Die Freunde merkten nicht, dass es Jesus war.
Jesus fragte seine Freunde: Habt ihr Fische zum Essen gefangen?
Die Freunde sagten: Nein, keinen einzigen Fisch.

Jesus sagte: Fahrt noch einmal los.
Werft das Netz auf der rechten Seite vom Boot aus. Dann fangt ihr Fische.
Die Freunde fuhren noch einmal los.
Die Freunde warfen das Netz auf der rechten Seite aus.
Diesmal fingen die Freunde viele Fische.
Das Fischer-Netz ging fast kaputt. So voll war das Netz.

Da sagte Johannes zu Petrus: Der Mann da vorne am Strand ist Jesus.
Jesus ist wirklich auferstanden.
Als Petrus das hörte, freute er sich.
Petrus sprang sofort ins Wasser.
Petrus schwamm durch das Wasser zu Jesus.
Dann war Petrus schneller bei Jesus.

Die anderen Freunde kamen mit dem Boot und den Fischen hinterher.
Das dauerte etwas länger.

Am Strand sahen die Freunde ein Feuer brennen.
Auf dem Feuer lagen Fisch und Brot.
Jesus sagte zu seinen Freunden:
Bringt noch mehr von den Fischen, die ihr eben gefangen habt.
Petrus zog das Netz mit den Fischen ans Land.
Es waren ganz viele Fische. Das Netz blieb die ganze Zeit heil.

Jesus sagte zu den Freunden: Kommt her und esst.
Keiner von den Freunden traute sich etwas zu fragen.
Alle wussten, dass der Mann Jesus ist.
Jesus nahm das Brot. Und den Fisch.
Jesus gab seinen Freunden das Brot und den Fisch zum Essen.
Evangelium in Leichter Sprache

Guter Gott, wir danken dir für unser tägliches Brot.
Wir danken dir, dass wir satt werden und genug zu essen haben.
Wir danken dir, dass Jesus für uns wie Brot des Lebens ist. Amen.