Tansania

Ein Virus hat die Welt im Griff

Viele Menschen in unseren Partnerkirchen trifft es besonders hart und sie brauchen dringend Unterstützung.

Covid 19 bestimmt derzeit unser Leben. Eine Katastrophe, die sich keiner von uns je hätte vorstellen können. Ausgangsbeschränkungen wurden weltweit verhängt, Menschen sterben, die Wirtschaft steht in vielen Bereichen still. Wir haben Angst, sind verunsichert und ratlos. Was wird sein? Wie soll es weitergehen? Was ist mit meiner Familie, meinen Freunden und Nachbarn?

Hier in Deutschland haben wir eines der besten Gesundheitssysteme der Welt und auch hier könnten wir schon bald an unsere Grenzen kommen.

Seit das Corona-Virus in unseren Partnerkirchen grassiert, wird die ohnehin schon herausfordernde Lage im Gesundheits- und Sozialsystem auf eine harte Probe gestellt. Überall sind die Krankenhäuser in Alarmbereitschaft. Sollte Covid 19 mit voller Macht zuschlagen, kommt die Gesundheitsversorgung vielerorts vollständig zum Erliegen. Vor allem im ländlichen Raum gibt es oft nur kleine, schlecht ausgestattete Krankenstationen. Doch ohne sie gäbe es in vielen unserer Partnerkirchen überhaupt keine medizinische Versorgung. Die Pandemie führt uns die Wichtigkeit medizinischer Grundversorgung nicht nur in Deutschland deutlich vor Augen.

Hilferufe aus Liberia, Papua-Neuguinea, El Salvador erreichen uns. Auch in Brasilien, Kenia sowie im Kongo wird Unterstützung benötigt, hier gibt es schon Corona-Tote. Im Kampf gegen das Virus müssen wir zusammenhalten. Durch die Krise hat sich vielerorts auch die soziale und wirtschaftliche Lage extrem verschärft und führt zu großer Not. Viele Menschen erwirtschaften kein Einkommen mehr. Unsere Partnerkirchen berichten uns, dass zahlreiche Familien sich keine Lebensmittel, Miete und Medikamente mehr leisten können. Zusätzlich sind durch die Krise die Preise gestiegen, sodass die Not besonders für arme Familien noch größer geworden ist.

Es muss schnell gehandelt werden. Deshalb hat Mission EineWelt einen Nothilfefonds aufgelegt. Hieraus können kurzfristig und koordiniert dringend benötigte Gelder an unsere Brüder und Schwestern weitergeleitet werden. Seit Jahrzehnten stärken wir gemeinsam die Arbeit in vielen Partnerkirchen – das werden wir auch weiterhin tun.Bitte unterstützen auch Sie mit Ihrer Spende diesen Fonds
und somit die Arbeit von Mission EineWelt, damit schnell wichtige Soforthilfe und eine anschließende Rehabilitation erfolgen kann.
Jeder Euro Ihrer Spende für diesen Aufruf wird von der bayerischen Landeskirche verdoppelt!

Mission EineWelt
IBAN: DE56 5206 0410 0101 0111 11
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank eG
Corona-Hilfsfonds 1410160

 

Partnerschaft mit der Gemeine Itambo / Tansania

Landesflagge Tansanias

Unser Engagement für Tansania
Neben der Freude an Post und Nachrichten aus Tansania feiern wir im Sommer an einem der ersten Juli-Sonntage einen Partnerschaftsgottesdienst.

Wir vermitteln die Idee der Partnerschaft im Religionsunterricht und Konfirmandenunterricht. Wir hören auf die Wünsche unserer Partnergemeinde und unterstützen gezielt Projekte. Wir geben Spendengelder gewissenhaft weiter.

Wieso gerade Partnerschaft mit Tansania?
Das ostafrikanische Land war im 19. Jahrhundert zusammen mit Teilen Ruandas und Burundis die deutsche Kolonie Deutsch-Ostafrika. Mit den Kolonialherren kamen auch die Missionare
(als erstes 1886 die Hersbrucker Mission). Tansania wurde 1916 von englischen und belgischen Truppen erobert, Ende des ersten Weltkrieges verlor Deutschland alle afrikanischen Kolonien.
Die  evangelisch-lutherischen Kirchen blieben jedoch bestehen. Inzwischen ist die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania die größte lutherische Kirche in Afrika mit einem beachtlichen jährlichen Wachstum, das bei ca. 8% liegt.
Aufgrund dieser Historie besteht immer noch bzw. wieder eine Zusammenarbeit zwischen den evangelischen Kirchen in Deutschland und in Tansania. Heutzutage unterstützt z.B. „Mission EineWelt“ die Partnerkirche in Tansania und hat auch immer mehrere Freiwillige und Mitarbeitende vor Ort.

https://www.partnerschaft-tansania-muenchen.de/

Die Partnergemeinde für die Gethsemanekirche: Itambo
Das im Südwesten von Tansania gelegene Itambo ist eine kleine Gemeinde im Dekanat Njombe. Mehrere kleine Projekte konnten mit Hilfe unserer Gemeinde verwirklicht werden. Es wurden z.B. Nähmaschinen besorgt, mit denen die für den Schulunterricht nötigen Schuluniformen genäht werden können. Aktuell wird vor allem ein Baumpflanzprojekt unterstützt.
In den letzten Jahren war die Kommunikation sehr schwierig.

Der Kirchenvorstand hat sich im Juli 2017 entschieden, künftig verstärkt Waisenkinder mit der Bezahlung des Schulgeldes zu unterstützen